desktop_header mobile_header

News aus dem Schweizerischen Spirituosenverband

Die Eidgenössische Alkoholverwaltung ist verschwunden. Seit Anfang 2018 gehört die ehemalige EAV der Eidg. Zollverwaltung an und hat nach Delémont disloziert. Dies hat für die Branche zahlreiche negative Auswirkungen: diverse Statistiken und Publikationen sind gestrichen worden. Die Beurteilung der Werbung wird kostenpflichtig. Das Knowhow für fachspezifische Auskünfte ist verschwunden. Geblieben ist nur die Steuer!

Die Schweizer Spirituosenbranche steht somit allein und verlassen im dunklen und kalten internationalen Wettbewerb. Um diese Situation zu verbessern, wurde beschlossen, die Branchenorganisationen neu zu strukturieren und aus rivalisierenden Verbänden eine schlagkräftige Informations- und Lobbymaschine ins Leben zu rufen. Der Schweizer Spirituosen- und Brennerverband wird ab 1. Januar 2019 aktiv.

2018 hat erstmals eine nationale Spirituosenprämierung im Zeichen der Swissness stattgefunden – der „Swiss Spirits Award“. Ein grosser Erfolg!

Am 8. und 9. Februar verkostete eine internationale Jury eine grosse Vielfalt von Schweizer Spirituosen in der Ingenieurschule Changins. Die Preisverleihung mit Galadiner wird am 26. April in Zürich im Beisein zahlreicher Ehrengäste und der Presse stattfinden.

Die inländische Spirituosen-Erzeugung hat von 2016 auf 2017 massive Einbussen einstecken müssen: die Gesamtproduktion hat um 21.6 % abgenommen. Beim Kernobstbrand (ohne Williams) beträgt die Einbusse 30.7 %, beim Williamsbrand beläuft sich das Minus gar auf 56.2 %. Die Kirschproduktion hat um 23 % abgenommen.

Auf Seiten Import ist folgendes festzustellen: Whisky und Rum unverändert, Gin +15.2 %. Beim Kirsch beträgt die Zunahme +2.3 % beim Williams sogar +29.4 %. Die Likörimporte sind stabil mit +0.8 %.

Schweizerischer Spirituosenverband